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Massivhaus vs Fertighaus: Warum Stein auf Stein für Eigentümer oft die bessere Wahl ist

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Ein eigenes Haus bauen – ob als Massivhaus, Ziegelhaus oder klassisches Stein auf Stein Haus im Vergleich zu einem Fertighaus, Fertigbau oder Holzhaus – ist eine der wichtigsten Entscheidungen für angehende Bauherren. Beide Bauweisen haben ihre Berechtigung, doch bei Werthaltigkeit, Schallschutz, Stabilität und langfristiger Planungssicherheit zeigt sich im Detail: Das Massivhaus hat klare Vorteile, vor allem in nachgefragten Lagen wie München.

 

Im Folgenden erhalten Sie einen strukturierten Vergleich von Massivhaus und Fertighaus mit Fokus auf Bauweise, Bauzeit, Kosten, Energieeffizienz, Wiederverkaufswert und Finanzierung – inklusive Handlungsempfehlung und FAQ.

Was versteht man unter Massivhaus und Fertighaus?

Massivhaus

Ein Massivhaus wird klassisch Stein auf Stein gebaut. Typische Materialien sind Ziegel, Kalksandstein oder Beton. Tragende Außenwände und Decken bestehen aus massiven Baustoffen. Diese Bauart steht für Langlebigkeit, hohe Speichermasse, guten Schallschutz und solide Wertbeständigkeit.

Fertighaus

Ein Fertighaus wird überwiegend aus vorgefertigten Wand- und Deckenelementen gebaut, die im Werk produziert und auf der Baustelle montiert werden. Meist handelt es sich um Holzrahmenbau oder Holztafelbau. Die Vorteile liegen vor allem in der kurzen Bauzeit und in standardisierten Festpreisangeboten.

Wer in und um München ein individuelles Massivhaus mit belastbarer Substanz plant, findet bei A&O Wohnbau ein erfahrenes Bauunternehmen in München mit Schwerpunkt Massivbau:
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Direktvergleich: Massivhaus vs Fertighaus

KriteriumMassivhausFertighaus
BauweiseMauerwerk oder Beton, Stein auf SteinVorgefertigte Holz oder Tafelelemente
Bauzeitetwa 9 bis 14 Monateoft 4 bis 6 Monate
Lebensdauerhäufig 80 bis 120 Jahre und mehrmeist 40 bis 60 Jahre, abhängig von Qualität
Schallschutzsehr gut durch hohe Masseeher mittel bis gut
Wärmespeicherungsehr gut, stabile Raumtemperaturengeringere Speichermasse
Individualitätsehr flexibel im Grundriss und in der Statikan Typenhäuser und Raster gebunden
Wiederverkaufswerthoch, von Banken und Käufern bevorzugtje nach Baujahr und Ruf stärker schwankend
Finanzierungmeist gute Beleihungswerte bei Bankenstärker von Objekt und Region abhängig

Das Fertighaus punktet mit Tempo und Standardisierung. Das Massivhaus überzeugt mit Substanz, Komfort und Stabilität über viele Jahrzehnte.

Bauzeit und Ablauf: schnell einziehen oder nachhaltig planen

Fertighaus Anbieter werben damit, dass der Rohbau in wenigen Tagen steht und der Einzug bereits nach einigen Monaten möglich ist. Die kurze Witterungsabhängigkeit und der hohe Vorfertigungsgrad erleichtern den Terminplan.

Beim Massivhaus dauert der Rohbau länger, da Mauerwerk, Decken und Estrich Trocknungszeiten benötigen. Rechnet man jedoch die gesamte Projektlaufzeit von der ersten Idee über Genehmigungsplanung, Bemusterung und Finanzierung, liegen Massivhaus und Fertighaus häufig näher beieinander als es Werbeanzeigen suggerieren.

Wer früh mit der Planung beginnt und einen strukturierten Projektentwickler an seiner Seite hat, kann auch im Massivbau sehr verlässlich planen. A&O Wohnbau begleitet Bauherren dabei vom Grundstück bis zum schlüsselfertigen Neubau:
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Werthaltigkeit, Lebensdauer und Wiederverkaufswert

Der größte Vorteil des Massivhauses zeigt sich nicht in den ersten Monaten, sondern in den kommenden Jahrzehnten.

  • Massivhäuser erreichen in der Praxis oft eine Lebensdauer von vielen Generationen

  • Die Bausubstanz lässt sich sanieren, umbauen und erweitern

  • Banken kalkulieren bei Massivbauten häufig bessere Beleihungswerte

  • Käufer bringen Häusern in Massivbauweise ein deutlich höheres Vertrauen entgegen

Gerade in einer Region mit hoher Nachfrage und begrenzten Flächen wie München wirkt sich dies direkt auf den Wiederverkaufswert aus.

 

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Energieeffizienz, Schallschutz und Wohngefühl

Beide Bauweisen können moderne Effizienzstandards erreichen. Entscheidend sind Detailplanung, Ausführung und Haustechnik.

Massivhäuser profitieren von ihrer Speichermasse. Sie nehmen Wärme auf und geben sie verzögert wieder ab. Das sorgt für

  • angenehme Temperaturen im Sommer

  • weniger Überhitzung in Dachgeschoss und Obergeschossen

  • ausgeglichenes Raumklima im Winter

Hinzu kommt der spürbar bessere Schallschutz durch das Gewicht der massiven Wände. In dicht bebauten Stadtlagen, an Hauptstraßen oder Bahntrassen ist dies ein wichtiges Komfortkriterium.

 

Fertighäuser erreichen durch hochwertige Dämmstoffe ebenfalls gute energetische Werte, reagieren aber schneller auf Temperaturwechsel, was im Alltag als unruhiger empfunden werden kann.

Kosten, Finanzierung und Planungssicherheit

Fertighäuser vermitteln mit Paketpreisen und klaren Typenhäusern zunächst eine hohe Kostensicherheit. In der Praxis kommen jedoch häufig zusätzliche Positionen hinzu: Erschließung, Erdarbeiten, Fundament, Sonderwünsche bei Ausstattung oder Haustechnik.

Beim Massivhaus sind die Angebote oft individueller, dafür lassen sich Grundstück, Konzept und Ausstattung exakter auf das Budget abstimmen. Die Erstinvestition liegt teilweise etwas höher, dafür sprechen folgende Punkte für das Massivhaus:

  • höherer Wiederverkaufswert

  • bessere Marktgängigkeit bei späterem Verkauf

  • tendenziell höhere Akzeptanz bei Banken und Gutachtern

Wer mit einem Massivhaus langfristig Vermögen aufbauen möchte, investiert etwas mehr zu Beginn, reduziert jedoch das Risiko späterer Wertverluste.

 

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Für wen eignet sich welches Haus

Fertighaus – geeignet für Bauherren, die

  • ein standardisiertes Haus mit klar definiertem Leistungsumfang möchten

  • sehr schnell einziehen wollen

  • mit einem begrenzten Budget ein kompaktes Eigenheim planen

Massivhaus – besonders sinnvoll für Bauherren, die

  • langfristig in Substanz und Wertstabilität investieren wollen

  • hohe Ansprüche an Schallschutz, Raumklima und Dauerhaftigkeit haben

  • einen individuellen Grundriss wünschen

  • Perspektiven für spätere Erweiterungen oder Umbauten offenhalten möchten

  • in einer gefragten Region wie München bauen oder investieren

Handlungsempfehlung für Bauherren

  1. Ziele festlegen
    Wollen Sie möglichst schnell einziehen oder langfristig Vermögen aufbauen und flexibel bleiben

  2. Bauweise mit Standort abgleichen
    In Regionen mit hoher Nachfrage wie München ist ein hochwertiges Massivhaus oft klar im Vorteil, was Wiederverkauf und Vermietung betrifft

  3. Angebote vergleichbar machen
    Ausstattung, Energieeffizienz, Haustechnik und Ausbaugrad genau angleichen, bevor Sie Preise vergleichen

  4. Finanzierung an Werthaltigkeit orientieren
    Klären Sie mit Ihrer Bank, wie sich Bauweise und Wiederverkaufschancen auf Beleihungswert und Konditionen auswirken

  5. Partner auswählen
    Setzen Sie auf einen erfahrenen regionalen Baupartner oder Bauträger, der Massivbauprojekte wirtschaftlich und qualitativ hochwertig umsetzt

Wenn Sie zunächst Grundstück oder Bestandsimmobilie bewerten lassen oder parallel den Verkauf eines Hauses planen, ist die Kombination aus professioneller Projektentwicklung und Maklerkompetenz ideal.
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Fazit: Massivhaus als strategische Entscheidung

Fertighäuser haben ihre Stärken bei Bauzeit, Standardisierung und Planungssicherheit. Für viele Bauherren, insbesondere mit knappem Zeitplan, kann das attraktiv sein.

Aus strategischer Sicht spricht jedoch viel für das Massivhaus:

  • höhere Wertbeständigkeit und bessere Wiederverkaufschancen

  • sehr guter Schallschutz und stabiles Raumklima

  • hohe Lebensdauer und Anpassungsfähigkeit

  • gute Ausgangsbasis für energieeffiziente Konzepte im Neubau

Gerade in einem Markt wie München, in dem Grundstücke knapp und Immobilienpreise hoch sind, ist ein hochwertiges Massivhaus in der Regel die robustere und nachhaltigere Lösung. Wer langfristig denkt, plant besser mit Stein auf Stein statt mit kurzlebigen Kompromissen.

Häufig gestellte Fragen

Ist ein Fertighaus immer günstiger als ein Massivhaus?

Nicht zwingend. Viele aktuelle Vergleiche zeigen, dass Fertighäuser und Massivhäuser je Quadratmeter bei vergleichbarer Ausstattung ähnlich viel kosten. Der Unterschied liegt eher in Bauweise, Wertentwicklung und Standardisierung.

Wie lange hält ein Massivhaus im Vergleich zu einem Fertighaus?

Massivhäuser erreichen häufig Lebensdauern von achtzig bis hundertzwanzig Jahren oder mehr. Fertighäuser sind stark von Baujahr und Ausführung abhängig, häufig wird mit vierzig bis sechzig Jahren gerechnet.

Welches Haus ist energieeffizienter?

Beide Bauweisen können hohe Effizienzstandards erreichen. Beim Massivhaus sorgt die Speichermasse der Wände für Vorteile beim sommerlichen Wärmeschutz und einen stabilen Temperaturverlauf. Beim Fertighaus werden häufig sehr gut gedämmte Wandaufbauten verwendet. Entscheidend ist die Qualität der Planung und Ausführung.

Ist der Schallschutz im Fertighaus schlechter?

Holzbauweisen haben naturgemäß weniger Masse als massive Ziegel- oder Betonwände. Daher ist der Schallschutz im Massivhaus in der Regel besser, insbesondere bei Außenlärm und Trittschall in Mehrfamilienhäusern.

Wie wirkt sich die Bauweise auf den Wiederverkaufswert aus?

Massivhäuser genießen bei Käufern und Banken traditionell ein sehr gutes Image. Sie gelten als wertstabil und langlebig, was Beleihungswert und Verkaufspreise positiv beeinflusst. Ältere Fertighäuser müssen häufig genauer geprüft und erklärt werden, was den Verkauf verlangsamen oder den erzielbaren Preis reduzieren kann.

Wer unterstützt mich bei der Entscheidung in München?

Ein erfahrener Projektentwickler und Bauträger, der selbst Massivbauprojekte realisiert, kann Nutzen und Kosten transparent gegenüberstellen. A und O Wohnbau begleitet Sie von der ersten Idee bis zum fertigen Neubau in Massivbauweise:
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